February 15th, 2010

humster

Bericht kanada.Janin.

Schande über mein Haupt, der letzte Bericht ist ja schon ewig her!

Am letzten Januarwochenende bin ich auf einen Langlaufskitrip, von der
Uni organisiert, mitgefahren. Die meisten derjenigen die da mit waren,
haben noch nie in ihrem Leben auf Skiern gestanden, das sah unglaublich
lustig aus...Naja ich habe mir dann Eine geschnappt, die das auch schon
halbwegs drauf hatte und wir sind den ganzen Tag im „Goldbar Park“
rumgekurvt. Sogar die Profistrecken, welche aber total angenehm waren:
im V-Schritt den Berg hoch, runter fahren, wieder hoch klettern, das hat
viel Spaß gemacht. Wenn man dann wieder mal ins Tal zum „Basishaus“
gefahren ist, hat man die ganzen gefrusteten Anfänger gesehen, hihi. Es
hat an dem Tag zur Abwechslung mal ein bisschen geschneit und die Loipen
waren super.

Dann gabs am nächsten Tag auch wieder was auf die Hüften. Ein Potluck im
„Gemeinschaftshaus“ unserer Wohnheim“siedlung“. Ein Potluck ist eine
riesen Fresserei, bei der jeder ein Gericht mitbringt und dann alle
zusammen versuchen alles aufzuessen. Das tollste waren meiner Meinung
nach die Krispy irgendwas, also Zerealien mit Marshmallows
zusammengebacken. Yummi. Dickmacher. Achja, ich habe da übrigens meinen
ersten Kartoffelsalat meines Lebens gemacht, hat sogar geschmeckt *g*

In der Woche, gabs dann mal wieder eine nette Exkursion, dieses Mal in
eine Firma, die sich auf Beschichtungen spezialisiert hat. Oh man. Ich
glaube, in Deutschland würden die dicht gemacht werden. Alles total eng
zugestellt, mit irgendwelchen Maschinen und die lassen ihre ganzen
Dämpfe einfach in die Halle abziehen...Naja bevor ich euch hier mit
irgendwelchen Arbeitssicherheitsdingern langweile geht’s weiter.

Wie gewünscht, habe ich mich jetzt auch mal in einen Club reingetraut,
um genauer zu sagen den Billard Club, wo ich auch gleich mein nasses
Glas auf dem Grün platziert habe *pfeiff* Hat aber keiner
mitbekommen...Naja ich war da weil ein „Nations-to-Nations“ stattfand,
wie jeden zweiten Donnerstag. Dabei stellen immer Austauschstudenten ihr
Land vor und an dem Tag war just Deutschland dran. So viele Deutsche
habe ich hier noch nie gesehen. Hab auch ne Norwegerin getroffen hihi.
Nuja, ansonsten kann man die Abende natürlich noch mit einigen Leutz,
ungesundem Essen und russischen Cockailmixturen daheim verbringen

Als Pendant zum Langlaufskifahren habe ich mich dann am nächsten
Wochenende mal an die „Abfahrt“ gewagt. Das mit dem Snowboarden war ja
nicht so der Brüller, aber Skifahren ist echt einfach. Dinger an und
runter fahren und das ohne Hinfallen und blaue Flecken...War auch wieder
von der Uni organisiert an diesen kleinen Hügel hier in der Stadt, der
sich Snow Valley schimpft. Also beim nächsten Mal müsste der Berg aber
schon größer sein. So unverständlich das jetzt für die meisten klingen
wird, aber ich bevorzuge Langlaufen. Abfahrt ist nämlich a...kalt.
Runter zu hat man den Fahrtwind und hoch zu sitzt man dumm im Lift rum
und kann nichts machen. Also nee, das ist doch stinklangweilig. Beim
Langlaufen, trieft einem wenigstens aus jeder Pore der Schweiß und man
weiß auch drei Tage später noch,was man gemacht hat...

Um beim Wintersport zu bleiben, habe ich mir dann auch mal ein
Eishockeyspiel unserer Unimannschaft angeguckt. Frechheit, dass die
dafür 5$ Eintritt verlangen. Naja die Jungs hatten das nicht so ganz
drauf, aber gewonnen haben wir trotzdem. Ich glaube, ich werde mir mal
ein Spiel der Edmonton Oilers angucken, die spielen wenigstens in der
Nationalen Hockey Liga.

Joa, der Grund weshalb ich auch ewig keine Lust/Zeit was auch immer zum
Schreiben hatte lag dann darin, das in der letzten Woche die
„Zwischenprüfungen“ an standen. Dafür habe ich diese Woche unifrei und
kann mal richtig ausschlafen, vorausgesetzt die Baustelle vor meinem
Fenster ist nicht zu laut...


Das mit den Fotos habe ich auch endlich mal auf die Reihe gekriegt,
einfach die ppt hier runterladen:
http://www.gigasize.com/get.php?d=bdprpx7ytfb

(ich weiß,dass die Präsentation schrecklich aussieht, aber irgendwie war
das alles sehr langwierig und das wichtigste ist ja zu sehen) Wie
gesagt, sind das nur die allerersten Fotos, wo man außer der Uni nicht
allzu viel sieht, also vielleicht noch nicht soo spannend. Aber die
nächsten habe ich noch nicht runter geladen.


Also denn viele Grüße nach Europa!

Janine
humster

Арво Пярт

Один из самых значительных композиторов современности, Арво Пярт родился в 1935 году, в Пайде, недалеко от Таллинна. В возрасте семи лет начал учиться игре на рояле и музыкальной теории. В 1957 году поступил в Таллиннскую Консерваторию, где учился в классе Хейно Эллера (1887-1970), ученика А.К. Глазунова и знаковой фигуры для нескольких поколений эстонских композиторов. В 1958 году, ещё будучи студентом Консерватории, Арво Пярт стал работать в качестве звукорежиссёра на Эстонском Радио, что, безусловно, способствовало более близкому знакомству с советской и зарубежной современной музыкой.

Ещё до скандала, случившегося в 1968 году, в связи с премьерой «Кредо», для фортепиано, смешанного хора и оркестра, послужившего толчком к «негласно- официальному» запрету исполнения сочинений композитора, Арво Пярт выбрал свой жизненный и творческий путь уединения, вдали от публичной и общественной жизни.

В начале 80-х годов композитор получает официальное разрешение на отъезд из Советского Союза. Первой остановкой была Вена, затем, благодаря специальной стипендии, Пярт поселился в Берлине. С этого времени произведения композитора широко исполняются и записываются на компакт-диски по всему миру ведущими музыкантами.

Среди наиболее значительных сочинений Арво Пярта для оркестра - 3 симфонии, Некролог, Коллаж на тему BACH, Cantus (памяти Бриттена), Pro at Contra; духовные сочинения Страсти по Иоанну, Кредо, Покаянный канон, Литания, Магнификат, Te Deum, Berliner Messe.
Изменение: WYGIGT, Фев 14 2010
http://www.lastfm.ru/music/Arvo+P%C3%A4rt/+wiki